Kemm‘sche
Kuchen
Das Hamburger Original seit 1782

hier sind sie die Kemm´sche...

Kemm‘sche Kuchen

wie und warum alles begann…

Pferdegespann „Auslieferungsfahrzeug“ der Kemm´sche Kuchen Bäckerei in Altona
Pferdegespann „Auslieferungsfahrzeug“ der Kemm´sche Kuchen Bäckerei in Altona

Die Erfolgsstory um die Kemm´sche Kuchen begann 1782 als Johann Georg Kemm in Hamburg Altona, Lange Str. 10, die ersten Versuche machte, ein Gebäck ähnlich den bekannten und beliebten Lebkuchen zu kreieren.

Aufgrund langer Transportwege von Süd nach Nord und mangelnder Haltbarkeit der Lebkuchen entwickelte J.G. Kemm zuerst einen doppelt gebrannten Lebkuchen ähnlich dem Zwieback.

Dieser doppelt gebrannte Lebkuchen war jedoch hart, und dick und dadurch schwer verdaubar. Nach einigen Versuchen entstand so der „braune Kuchen“ und daraus entstand schnell der Echte Kemm´sche Kuchen.

Leicht hatte es die Familie zu der Zeit nicht ihr Gebäck an den Mann zu bringen, denn zu dieser Zeit gab es viele Geschäfte die Backwaren anboten. Die Konkurrenz war groß, doch den Bürgern Altonas schmeckten diese „neuen“ Kekse und so setzte sich der Kemm´sche Kuchen durch.


Generationen haben die Kemm´sche Kuchen schon genossen und an ihre Nächsten weitergegeben. Sogar Krankenhäuser reichten ihren Patienten Kemm´sche Kuchen, denn aufgrund der Gewürze galten sie auch als „Magenbrot“. 

Noch heute sind die Kemm´sche Kuchen bei groß und klein, alt und jung sehr beliebt und über die Grenzen Hamburgs hinaus bekannt. Der immer blaue Beutel mit weißer Schrift darf in keinem Haushalt fehlen.

Echte Kemm´sche Kuchen – ist der Keks der in Hamburg Kuchen heißt und Kultstatus genießt.

Bis 1889 blieb das Rezept in Familienbesitz. Karl Kemm übertrug 1903 die Rezepteverwertung und das Geschäft an Heinrich Flentje der in Lokstedt die Kemm´sche Kuchen- und Zwiebackfabrik errichtet hatte. Noch heute zeigt die Kemm Nostalgiedose das Bild der damaligen Fabrik.

Aus dem Handwerksbetrieb wurde so ein Industriebetrieb der die schwierigen Kriegsjahre überstand und ab 1948 wieder an der Marke Kemm arbeitete. Vorerst wurde nur Brot gebacken doch nach der Währungsreform 1948 konnten endlich wieder Echte Kemm´sche Kuchen hergestellt werden.

In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich das Unternehmen weiter.  Kontinuierlich arbeitende Fertigungsstraßen und Verpackungsmaschinen bestimmten die fortschrittliche Entwicklung der Kemm.

Die Marke Kemm etablierte sich und wurde zu einer Größe im norddeutschen Markt.

Mitte 1990 zählte die Kemm immerhin noch rund 60 Mitarbeiter, die in Lokstedt nicht nur das Kemm´sche Kuchen Gebäck herstellten, sondern unter anderem zahlreiche Gebäckspezialitäten wie Friesentaler und Heidesand.


Das Unternehmen war jedoch zu klein um neben den großen Playern der Liga, wie Bahlsen oder Billiganbietern bestehen zu können. Aus diesem Grund wurde die Kemm an die Wilhelm Gruyters GmbH in Krefeld verkauft. Die Produktionsstätte in Hamburg wurde geschlossen.

Von 1994 bis 2015 war Gruyters, ebenfalls Gebäckspezialist mit Tradition, Inhaber der Kemm Vertrieb GmbH.

2013 veröffentlichte das Hamburger Abendblatt einen Artikel mit der Überschrift:

„Sorge um Kemm´sche Kuchen“

„Seit Monaten gibt es Lieferengpässe beim Hamburger Traditionsgebäck“


Der Hintergrund:

Die Produzenten der Kemm´sche Kuchen ließen Gruyters im Regen stehen und produzierten keine Kemm´sche mehr. Die Firma Parlasca sprang ein und produzierte monatelang im 3 Schichtbetrieb 7 Tage die Woche um den Produktionsrückstand aufzuholen und die Nordlichter endlich wieder mit ihren geliebten Echte Kemm´sche Kuchen zu versorgen.

Dann 2015 ergab sich die Möglichkeit die Kemm zu übernehmen. Herr Parlasca Keksfabrikant aus Burgdorf und Herr Wohlrab Kaufmann aus Hamburg haben keine Sekunde gezögert und brachten die Kemm wieder in die Heimat zurück.

Seit dem 01.10.2015 hat die Kemm ihr neues zu Hause in der Deichstr. 45 gefunden (übrigens ganz in der Nähe wo früher die Gewürze für die Kemm´sche Kuchen im Hafen anlandeten). 

Die Freude der Hamburger war groß.

Wieder gab es eine Headline im Hamburger Abendblatt

Es ist vieles geschehen seitdem und wir arbeiten kontinuierlich daran, dass Neues geschieht. So z.B. ist eine enge Partnerschaft mit dem Hamburger Michel entstanden, der ja nach wie vor das Wahrzeichen Hamburgs ist.

Wir werden diesen November zum 2. Mal auf dem Adventsmarkt am Michel vertreten sein. 2016 hatten wir eine große Adventshaus Bastelaktion mit den Kitas in Hamburg gestartet. Die Bauwerke waren im Michel ausgestellt und die Gewinner des Wettbewerbs und natürlich alle Teilnehmer hatten viel Spaß. Bilder zu diesem Event finden Sie auf der Pinwand.

Wir arbeiten mit Hochdruck und viel Freude daran, die Echte Kemm´sche Kuchen in Hamburg und Schleswig-Holstein zu präsentieren und durch diese Präsenz sind wir auch über die Landesgrenzen hinweg schon in vieler Menschen Munde…